Anpfiff für Jagd auf Euro-Gauner

Die EU-Polizei startet eine Art Ganoven-Memory: Bürger sollen helfen, gesuchte Verbrecher zu fangen.

Europol ruft die Bürger zur Mithilfe bei der Suche nach den 25 meist gesuchten Verbrechern Europas auf. Mit der neuen Kampagne „Liga des Verbrechens“ sollen flüchtige Kriminelle aufgespürt werden, wie die Polizeibehörde in Den Haag mitteilte. Die 25 Gesichter sollten so bekannt werden wie die mancher Fußballstars: „Je mehr Leute die Gesichter kennen, desto größer die Chance einer Festnahme.“

Es sei keine Ehre, in der Verbrecher-Liga zu spielen, betonte Europol. Die 25 Personen aus 23 Ländern würden wegen Schwerverbrechen gesucht wie Mord, Drogenhandel, bewaffnete Raubüberfälle und Betrug.

Die Bilder der 25 Gesuchten sind wie Karten von Fußballspielern auf einem virtuellen Spielfeld aufgestellt – allerdings verdeckt. Erst nach Eingabe eines Codes sollen die Gesichter der Gesuchten zu sehen sein. Diese Codes sollen von Donnerstag bis Samstag von Europol sowie nationalen Polizeidiensten über die sozialen Netzwerke verbreitet werden. Europol will die Codes über Twitter, Facebook und LinkedIn veröffentlichen.

Deutschland ist bei dieser „Liga“ nicht dabei. Frühere Kampagnen von Europol führten bereits zu insgesamt sechs Festnahmen. Im vergangenen Jahr hatte Europol virtuelle Urlaubskarten mit den Steckbriefen von Gesuchten verbreitet.

Die Behörde mit Sitz in Den Haag in den Niederlanden unterstützt die 28 EU Mitgliedstaaten bei der Bekämpfung schwerer Formen der internationalen Kriminalität und des Terrorismus.

Info Die Adresse lautet https://eumostwanted.eu/crimeleague

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