Beim Landeanflug auf den Adolf-Würth-Airport bei Schwäbisch Hall sind   ein Sportflugzeug und ein Ultraleichtflugzeug zusammen gestoßen. Die Polizei ermittelt noch. Foto: Ufuk Arslan
Beim Landeanflug auf den Adolf-Würth-Airport bei Schwäbisch Hall sind ein Sportflugzeug und ein Ultraleichtflugzeug zusammen gestoßen. Die Polizei ermittelt noch. Foto: Ufuk Arslan
Beim Landeanflug auf den Adolf-Würth-Airport bei Schwäbisch Hall sind   ein Sportflugzeug und ein Ultraleichtflugzeug zusammen gestoßen. Die Polizei ermittelt noch. Foto: Ufuk Arslan
Beim Landeanflug auf den Adolf-Würth-Airport bei Schwäbisch Hall sind ein Sportflugzeug und ein Ultraleichtflugzeug zusammen gestoßen. Die Polizei ermittelt noch. Foto: Ufuk Arslan

Schwäbisch Hall, Montag, 16. April 2018

Zwei Tote bei Flugzeugunfall

Tragödie gestern Nachmittag bei Schwäbisch Hall: Beim Zusammenstoß zweier Kleinflugzeuge kommen die beiden Piloten ums Leben.

von WÜRTH

Ein Leichtflugzeug und ein Ultraleichtflieger wollen offensichtlich beide am Sonntagnachmittag auf dem Adolf-Würth-Airport in Schwäbisch Hall-Hessental landen. In knapp einem Kilometer Entfernung von der Landebahn berühren sie sich in rund 150 bis 200 Meter Höhe in der Luft. Beide Flugzeuge stürzen ab und schlagen auf dem Boden, zirka 150 Meter voneinander entfernt, auf. Das Unglück, bei dem die beiden Piloten unmittelbar sterben, ereignet sich am Sonntag, 16.15 Uhr, südlich des Schwäbisch Haller Teilorts Tüngental.

„Ob sich noch weitere Personen im Sportflugzeug befanden, ist derzeit noch unbekannt. Die Einsatzmaßnahmen dauern noch an und gestalten sich als schwierig. Die Identität der Toten ist noch nicht geklärt“, teilte die Polizei gestern Abend mit. Unbeteiligte Passanten am Boden werden nicht verletzt.

Bild des Schreckens

Auf dem Feld bietet sich am Sonntagnachmittag ein Bild des Schreckens: Einzelne Flugzeugteile liegen verstreut herum. Die völlig verkohlten Reste des Ultraleichtflugzeugs sind in einem Graben auszumachen.

„Dieses Fluggerät kam möglicherweise aus dem Raum Regensburg“, teilt der Einsatzleiter der Polizei, Martin Mühlberger unter Vorbehalt mit. Bei der anderen Maschine handelt es sich um eine Cirrus SR 20, die äußerlich wie ein Sportflugzeug aussieht, aber als Leichtflugzeug bezeichnet wird. Die Maschine sei möglicherweise bei Stuttgart beheimatet gewesen.

Beide Fluggeräte verfügen über einen Fallschirm, der mit einer Art Rakete gezündet werden kann. Dieses Notfallsystem kommt aber nur bei Unglücken in größerer Höhe zum Einsatz. Zunächst ist nicht klar, ob von dem Notfallsystem eine Gefahr ausgeht. Experten entschärfen das System. Zudem ist Treibstoff ausgelaufen.

Der Würth-Airport ist ein Flugplatz für Geschäftsflieger mehrer Firmen und Hobbypiloten. Rund 32 000 Flugbewegungen werden pro Jahr gezählt.

Es wird zu klären sein, warum sich die beiden Flugzeuge möglicherweise zum gleichen Zeitpunkt im Landeanflug befanden und kollidierten.

Singlebörse

Singlebörse

 

ZAK view

ZAK view

Unsere virtuelle Stadt! Neue Einblicke in die Geschäftswelt mit den 360-Grad-Panorama-Aufnahmen.