Urlaub mal anders: Survivalcamping steht für Action

Urlaub mal anders: Survivalcamping steht für Action

Camping soll vor allem eines: Spaß machen. Survivalcamping bietet Naturliebhabern die beste Möglichkeit für ein Abenteuer.

von Patrick Izoita  

Manche lieben es, manche würden ihre Urlaubszeit lieber an einem Strand mit Sonne und Meer genießen. Die Ferien stehen vor der Tür und es stellt sich die Frage: Wo geht es hin? Ist das Campen oder doch das teure Hotel am Strand die bessere Wahl?

Einfach irgendwo in der Natur sein Zelt aufstellen und übernachten sorgt für ein richtiges Freiheitsgefühl. Doch Achtung: In Deutschland ist Wildcampen verboten. Wer es trotzdem versuchen will, sollte Naturschutzgebiete und Privatgrundstücke meiden.
Einfach irgendwo in der Natur sein Zelt aufstellen und übernachten sorgt für ein richtiges Freiheitsgefühl. Doch Achtung: In Deutschland ist Wildcampen verboten. Wer es trotzdem versuchen will, sollte Naturschutzgebiete und Privatgrundstücke meiden. Foto: Free-Photos/Pixabay.com

Die Vorbereitung für einen Campingtrip bringt viel Mühe mit sich. Entschließt man sich für den Wohnwagen, den Bungalow auf dem Campingplatz oder geht es doch lieber mit dem Zelt in die Wildnis? Wen nimmt man mit? Doch trotz der aufwendigen Vorbereitung des Outdoorurlaubes ist für viele die Campingsaison die beste Zeit im Jahr. Viele hoffen auf einen möglichst unanstrengenden und erholsamen Urlaub. Aber was genau macht das Campen aus?

Keine Matratzen, keine Smartphones

Für Naturenthusiasten sind es gerade die Anstrengungen und Entbehrungen, die den Urlaub zum Abenteuer machen. Weg von all dem Komfort und raus in die Natur. Fühlen, wie es ist, in der „freien Wildbahn“ zu leben – das ist doch definitiv einen Versuch wert, abseits von Smartphone und gemütlichen Matratzen.

Die Natur bietet die perfekte Gelegenheit für eine einzigartige und besondere Erholungszeit. Es macht nicht nur sehr viel Spaß, draußen zu sein, sondern man lernt auch, wie man sich im Ernstfall verhält. Wichtig sind natürlich grundlegende Kenntnisse über die Umwelt, verschiedene Pflanzen, Tiere und eventuelle Gefahren, die im Wald lauern könnten.

Ohne gute Ausrüstung geht nichts

Essenziell sind eine gute Ausrüstung sowie ein gutes Zelt. Bei der Zeltauswahl spielen die Wetterbedingungen vor Ort eine zentrale Rolle. Fast alle Zelte gibt es in verschiedenen Größen, falls man mit mehreren Personen unterwegs ist. Von einwändigen Zelten wird beim Survivalcamping abgeraten. Man sollte sich vor allem um ein standfestes, warmes und sicheres Zelt kümmern.

Vor der Abreise sollte man sich mit Zeltaufbau und Funktionsweise seiner Ausrüstungsgegenstände vertraut machen. Damit man die Ausrüstung sicher mit sich tragen kann, bedarf es eines wasserdichten und nicht zu schweren Rucksacks. Von großer Bedeutung ist bei einem solchen Trip die Nahrungs- und Trinkwasserbeschaffung. Man muss entweder Vorräte und Trinkwasser mit sich schleppen oder lernt gewisse Überlebenstechniken.

Für eine gute Ausrüstung oder ein passendes Zelt muss auch das Budget stimmen. Eine Survivaltour ist für jeden, der sich so etwas zutraut, eine gute Gelegenheit und bietet jede Menge Action – etwas völlig anderes als ein Urlaub auf dem Campingplatz.

Vieles spricht dafür, auch Kinder frühzeitig an Ausflüge in die Natur zu gewöhnen. Beispielsweise können sie mit einer interessanten Schnitzeljagd die Gegend erkunden und auch zum ersten Mal elementare Camping-Skills lernen. Outdoor-Camping kann der richtige Urlaub für eine Familie sein, die gerne etwas Neues erlebt.

Die Packliste fürs Survivalcamping

• Magnesium Feuerstarter/ Streichhölzer

• Karte/ Kompass/ GPS

• Taschenlampe

• Taschenmesser/ Säge

• (Signal-)Spiegel

• Etwas zum Entkeimen von Wasser (Filter/ Tabletten)

• Rasierklinge

• Nylonschnur (10m)/ Bindedraht /Zahnseide

• Toilettenpapier (auch gut für Feuer oder zum Wunden abdecken)

• Kerze (in Aluminiumfolie eingewickelt)

• Stift

• Plastikplane

• Kanne / Behälter zum Transport (mindestens 500 ml)

• Karabinerhaken / Sicherheitsnadel

• Leuchtstab/ Fackel / Rauchkörper

• Outdoorkleidung

• Kletter- und Wanderausrüstung

• Rucksack

• Thermodecke / Thermoschlafsack

• Kondome (ideal zum Transport von Wasser)

• Kurzes Stück Schlauch

• Magnet (zum Magnetisieren von Nadeln als Kompass und zum Suchen magnetischer Metalle)

• Pflaster/ Tape / Verbandsmittel

• Neosporin (Zur Behandlung von Haut- und Augeninfektionen)

• Aspirin

• Durchfallmedikament

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