Hexen, Teufel und Rollstuhlpolonaise

Obernheim, 10.02.2019

Hexen, Teufel und Rollstuhlpolonaise

DRK und die Selbsthilfe Körperbehinderter luden Menschen mit und ohne Handicap in die Obernheimer Festhalle.

Eine stattliche Anzahl von Gästen mit und ohne Handicap, darunter der närrische Obervogt und Schultheiß Josef Ungermann, sowie viele Kinder mit ihren Eltern besuchten die 44., von der DRK-Ortsgruppe Obernheim-Oberdigisheim und der Selbsthilfe Körperbehinderter Zollernalb (ZAG) organisierten Veranstaltung.

Das Hofballett ernteten vom aufmerksamen Publikum bereits die erste Rakete der Veranstaltung.
Das Hofballett ernteten vom aufmerksamen Publikum bereits die erste Rakete der Veranstaltung. Foto: Volkmar Hoffmann

Der DRK-Vorsitzende Gert Maier und Helmut Kuttler von der ZAG wurden mit „Narri-Narro“ und „O-Ho“-Rufen begrüßt. Den Auftakt machte die Hofkapelle unter Leitung von Thomas Nell. Die Hexenzunft, folgte mit dem bekannten Hexentanz und dem Teufel. Zunftmeister Thorsten Scheurer wünschte weiterhin eine gute Unterhaltung mit viel Spaß.

Gekonnte Beinschwünge

Jürgen Moser als Moderator erklärte in kurzen Worten die Obernheimer Fasnet und erklärte alle Narrenfiguren der HZO.

Gleich darauf zeigten 11 junge Damen als Hofballett ihre gekonnten Beinschwünge und ernteten vom aufmerksamen Publikum bereits die erste Rakete.

Fetzige und laute Klänge brachte im Anschluss der Fanfarenzug Wehingen mit Tambour Stefan Amsel in die Halle.

„Abba-Dancing Queen“ hieß der Tanz von den Bewohnern der Kutsche Albstadt unter Leitung von Nadine Mauz. Sie tanzten fröhlich zur Musik.

Dann hieß es Bühne frei für eine Zirkustanznummer der Obernheimer Jugend im Alter von 7 bis 14 Jahren, geführt von Alexandra Albinger und der Tochter Christina von Moderator Moser.

Stimmungsvolles Schunkeln

Zwischen den einzelnen Programmpunkten sorgte immer wieder die Hofkapelle für Schunkelrunden mit stimmungsvollen Klängen. Auch die Oberdigisheimer Tanzmädels vom TSV präsentierten zum guten Schluss ihre Tanzvorführung mit dem Motto „Spanien“.

Die Verantwortung hatten Margit Roth und Bianca Sauter. Mit einer Rollstuhlpolonaise klang die sehr bunte, integrative Veranstaltung aus.

Die Betreuer der Wohngruppen Lebenshilfe Zollernalb, Rottweil und Tuttlingen, der Amsel-Kontaktgrupe, und der ZAG-Gruppe waren sich einig, dass sie das nächste Jahr wieder kommen würden um gemeinsam mit Menschen mit und ohne Handicap bunt kostümiert ausgelassen zu feiern, egal ob als Clown oder Prinzessin.

Absolut bemerkenswert, so lobten die Veranstalter, sei das Engagement der Rotkreuzler. Sie sorgten für einen reibungslosen Ablauf vor und hinter der Theke. Dabei waren tolle Gesten zu sehen, sei es eine helfende Hand beim Stützen, ein freundliches Wort oder nur ein achtsamer Blick.

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Narrenfahrplan 2019

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