Winterdienst in Albstadt: Aufladen statt Fräsen

Albstadt-Tailfingen, 11.01.2019

Winterdienst in Albstadt: aufladen statt fräsen

Um die sehr eng gewordenen Straßen wieder breiter zu machen, wurde am Freitag in Albstadt Schnee abgefahren. Zwar mit kleinen technischen Problemen. Aber man wusste sich flugs zu helfen.

von Volker Bitzer  

Die enormen Schneefälle der vergangenen Tage hat in Albstadt viele normale Straßen zu Einbahnstraßen gemacht. Die aufgetürmten Schneeberge am Fahrbahnrand sind so mächtig, dass vorwiegend in den höher gelegenen Wohngebieten – trotz eigentlich breiter Straßen – nicht einmal zwei Kleinwagen aneinander vorbei fahren können.

Winterdienst in Albstadt: aufladen statt fräsen
Foto: Volker Bitzer

Das städtische Betriebsamt entschloss sich deshalb, wie in Bayern oder Österreich, den Schnee abzufahren. Per modernen Schneefräsen sollte die weiße Pracht kurzerhand auf die Lastwagen verfrachtet werden.

Doch am Freitagvormittag versagte einer der Fräsen im Tailfinger Wohngebiet Nank ihren Dienst. Der sogenannte Auswurfturm ließ sich nicht mehr drehen und deshalb auch nicht die Ladefläche des Abfuhr-Lkw ins Visier nehmen.

Winterdienst in Albstadt: aufladen statt fräsen
Foto: Volker Bitzer

Alt-Bewährtes hilft – das sagte man sich wohl bei der Stadtverwaltung. Ein klassischer Radlader, wenngleich natürlich auch moderner Bauart, kam kurzerhand zum Einsatz. Mit seiner großen Schaufel lud er die Schneemassen auf und kippte sie auf Anhänger und Ladeflächen. Währenddessen wurde die Schneefräse vor Ort inspiziert, um das Problem zu beheben.

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