Ohne Frust und Brüche

Albstadt/Sigmaringen, 04.01.2019

Land fördert Hochschule mit 537.660 Euro

Das Land stellt für das erfolgreiche Studium an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen für die Jahr 2019 und 2020 insgesamt 537.660 Euro bereit.

 

Die Hochschule Albstadt-Sigmaringen profitiert von der Fortsetzung der Programme des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst zur Verbesserung des Studienbeginns und zur Unterstützung innovativer Lehr- und Lernformate.

Freude statt Frust: Um Studierende bis zu ihrem Abschluss zu unterstützen, legt das Wissenschaftsministerium auch für den Hochschulstandort Albstadt-Sigmaringen ein Förderprogramm auf.
Freude statt Frust: Um Studierende bis zu ihrem Abschluss zu unterstützen, legt das Wissenschaftsministerium auch für den Hochschulstandort Albstadt-Sigmaringen ein Förderprogramm auf. Foto: Archiv/ZAK

In den Jahren 2019 und 2020 werden die beiden Projekte „Flexi Start“ und „Data Science Lab Transfer-Seamless-Learning (DSL-TSL)“ mit 237.773 bzw. 299.886 Euro gefördert, informierte am Donnerstag die Landtagsabgeordnete Andrea Bogner-Unden (Grüne) aus dem Landkreis Sigmaringen.

Über die zweite Tranche des Fonds „Erfolgreich Studieren in Baden-Württemberg“ werden 50 Projekte an den Universitäten und Hochschulen des Landes mit insgesamt 21,6 Millionen Euro gefördert. Eingerichtet werden beispielsweise Tutoren- und Mentoren-Programme oder Online-Brückenkurse für Mathematik und Physik. In der ersten Tranche flossen über drei Jahre bereits 36,2 Millionen Euro an die Hochschulen.

An der Hochschule Albstadt-Sigmaringen sollen mit Hilfe des Projekts „Flexi Start“ strukturelle Neuerungen und etablierte Maßnahmen zur individuellen Förderung von Studierenden verknüpft werden. Die Studierenden sollen dadurch mehr Spielraum und Flexibilität zur individuellen Semester- und Prüfungsplanung erhalten.

Im Data Science Lernlabor T-S-L sollen Studierende zukünftig an Fragestellungen aus der unternehmerischen Praxis arbeiten. Das Lernlabor geht auch Wissenslücken in Mathematik und Statistik nach. Die Erkenntnisse sollen in den Lehrplan einfließen. Die zusätzliche Beratung und Unterstützung soll frustrierenden Studienerfahrungen und Brüchen in Bildungsbiografien vorbeugen.

Baden-Württemberg schneide im bundesweiten Vergleich sehr gut ab, verweist die Abgeordnete auf eine Studie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissensforschung.

Über alle Fächer und Hochschularten hinweg falle der „Schwund“ im Bachelorstudium mit 19 Prozent in Baden-Württemberg deutlich geringer aus als in Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen, wo der Durchschnittswert bei 27 Prozent liege.

 

Mehr Orientierung und neue Lernformate

Modelle Die Förderlinie „Studienstart“ knüpft an die bisherige Projektlinie „Strukturmodelle in der Studieneingangsphase“ aus der ersten Tranche des „Fonds Erfolgreich Studieren in Baden-Württemberg“ an und sorgt für einen flexiblen Start ins Studium. Das geschieht unter anderem durch Orientierungssemester, Semesterstreckungen, fachliche und überfachliche Förderung sowie Tutoren- und Mentoren-Programme. 29 Projekte werden ab dem Jahr 2019 an allen Universitäten und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften gefördert.

Projekte Die Förderlinie „Lehr- und Lernlabore“ knüpft an die Linie „Wissenschaft Lehren und Lernen“ an und unterstützt innovative Lehr- und Lernformate, forschungs- und projektbezogenes Lernen sowie Service-Learning-Formate. Ab 2019 laufen 21 Projekte an 22 Standorten.

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