Ein facettenreiches Klangerlebnis

Messstetten, 06.12.2018

Ein facettenreiches Klangerlebnis

Der Posaunenchor unter Leitung von Thomas Kiesinger stimmte die Meßstetter auf die Vorweihnachtszeit ein.

von Wilfried Groh  

Vorsitzender Burkhard Stengel begrüßte besonders den mitwirkenden Projektchor des Kirchenchores unter Leitung von Bernd Braun. Zumeist waren ansprechende Werke zeitgenössischer Komponisten zu hören. Pfarrer Reinhold Schuttkowski steuerte biblische Texte bei.

Viel Applaus erhielt der Posaunenchor Meßstetten unter der Leitung von Thomas Kiesinger für seine Vorträge beim Adventskonzert in der Lamprechtskirche.
Viel Applaus erhielt der Posaunenchor Meßstetten unter der Leitung von Thomas Kiesinger für seine Vorträge beim Adventskonzert in der Lamprechtskirche. Foto: Wilfried Groh

Eröffnet wurde das Konzert durch den Posaunenchor Meßstetten mit der grandiosen Chorfuge „Sicut locutus est“ aus der H-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach. Präzise Einsätze und eine wunderbare dynamische Ausgestaltung kennzeichneten diese Interpretation.

Sehr ansprechend und differenziert gestaltete sodann der Kirchenchor den weihnachtlichen Spiritual „Go, tell it on the mountain“ in einem maßgeschneiderten Arrangements seines Leiters Bernd Braun. Ganz im alten Stil gehalten waren die drei Teile der Bearbeitung von „Wunderbarer König“ für Bläser von Thomas Albus, mal majestätisch, mal fließend und elegant.

In die Herzen seiner Zuhörer sang sich der Kirchenchor mit der Hymne „In Christ alone“ – von Keith Getty und Stuart Townend vom Keyboard einfühlsam begleitet. Mit dem „Wie soll ich dich empfangen“ wurde auch die Gemeinde in das adventliche Musizieren einbezogen. Nach dem Vorspiel der Bläser im Satz von Ingo Bredenbach sangen alle zu Posaunen- und Orgelklängen. Die aparten Klänge und packenden Rhythmen des Orgelstücks über den Hymnus „Lauda Sion Salvatorem“ des einstigen Speyrer Domorganisten Leo Krämer stellte Bernd Braun überzeugend dar. Bei der Psalmvertonung über „Wie der Hirsche schreit nach frischem Wasser“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy in einer reinen Bläserfassung gelang dem Posaunenchor eine sehr ansprechende, dynamische ausgefeilte Interpretation. Wundervoll gestalteten die Bläser das „Praise-Medley“, eine Folge von vier neuen geistlichen Liedern. Mit „Schau auf die Welt“ von John Rutter gelang dem Kirchenchor im Wechsel der Stimmen ein großartiges Lob auf Gott.

Nach einem Posaunenvorspiel von Helmut Lammel über „Macht hoch die Tür“ war wiederum die Gemeinde zum Mitsingen eingeladen. Mit dem berührenden Lied „Wo Menschen sich vergessen“ im Satz von Michael Schütz schloss der Posaunenchor das Konzert. Das Opfer war zugunsten des Fördervereins krebskranker Kinder.

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