Preuhs ist im Finale und will gewinnen

Geislingen-Binsdorf, 01.12.2018

Umweltpreis: Preuhs ist im Finale und will gewinnen

Die Binsdorfer Holding ist für den Umweltpreis nominiert und bibbert der Verleihung am Dienstag entgegen.

 

Die Spannung steigt: Am 4. Dezember wird in Stuttgart der Umweltpreis des Landes Baden-Württemberg verliehen. Als nominiertes Unternehmen mit dabei ist, wie schon im ZAK berichtet, die Thomas-Preuhs-Holding aus Binsdorf.

Im Oktober war eine Filmproduktion (hier Christian Friedle) den ganzen Tag bei Preuhs im Haus, um einen 80-Sekünder für den Abend der Preisverleihung zu drehen.
Im Oktober war eine Filmproduktion (hier Christian Friedle) den ganzen Tag bei Preuhs im Haus, um einen 80-Sekünder für den Abend der Preisverleihung zu drehen. Foto: Privat

Mehr als 50 Firmen unterschiedlicher Größe und Branchen haben sich an dem renommierten Umweltwettbewerb beteiligt. 18 davon sind nun für den Preis nominiert. Die Preuhs-Holding ist in der Kategorie „Industrieunternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitenden“ vertreten. Gewürdigt wird mit der Nominierung zum einen das Energie- und Gebäudekonzept der Unternehmensgruppe.

Am Standort Binsdorf wird mehr Energie erzeugt als verbraucht. Aber auch die vielfältigen Umweltleistungen bei den einzelnen Firmen der Holding fanden Niederschlag in der Bewertung der Jury. Dazu zählen Investitionen, die den Verzicht auf große Mengen Chemikalien, Papier und Aluminiumschrauben ermöglichen. Die Begrenzung des Lieferverkehrs, regionale Partnerschaften, der Einsatz von E-Fahrzeugen und zahlreiche weiche Faktoren (E-Tankstelle, strikte Mülltrennung) runden die Umweltanstrengungen ab.

Eine große Ehre

Zunächst war es schon einmal eine große Ehre, bei dem Auswahlverfahren in die zweite Runde gekommen zu sein, heißt es aus der Chefetage der Holding. Als sich dann im Sommer die Jury mit zahlreichen Vertretern in Binsdorf angekündigt hatte, durfte man auf Mehr hoffen. Und in der Tat: die Juroren zeigten sich vor Ort sichtlich beeindruckt von den Firmen der Holding. Wenige Wochen später erfolgte dann die erfreuliche Nachricht von der Nominierung.

„Es ist wie im Sport“, sagt Geschäftsführer Thomas Preuhs. „Wenn man im Finale steht, will man natürlich auch gewinnen.“ Sollte es dennoch nicht klappen, sei dies aber auch kein Beinbruch. Alleine die Nominierung für den Umweltpreis sei bereits eine große Anerkennung der vielfältigen Anstrengungen der Unternehmensgruppe für den Umweltschutz.

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