Hechingen, 08.11.2018

Vorjahressieger peilt erneut Podestplatz an

Der Hechinger Daniel Noll zählt beim Hohenzollern-Berglauf am Sonntag wieder zu den Favoriten.

Viele starke Athleten nehmen am Sonntag am 34. Internationalen Hohenzollern-Berg-lauf in Hechingen teil. Darunter auch Vorjahressieger Daniel Noll, der sich einen Treppchenplatz vorgenommen hat.

Punkt 10 Uhr fällt der Startschuss am Hechinger Weiherstadion für die „hoffentlich über 400 Läufer“, sagt Susanne Bitzer vom veranstaltenden Ski-Club Hechingen. 352 Läufer kämpften sich vergangenes Jahr trotz Regens und böigem Wind auf die Burg hoch.

Am schnellsten war der Hechinger Daniel Noll. Er benötigte 31:22 Minuten für die 8,1 Kilometer. „Als Vorjahressieger möchte ich natürlich wieder um die Podestplätze kämpfen“, sagt Noll, „allerdings weiß ich natürlich auch, dass dazu am Sonntag alles passen muss.“ Er hatte vergangenes Jahr zehn Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten Andreas Schindler. „Noch ist mein Start nicht sicher, ich hatte eine Erkältung und die letzten Wochen muskuläre Probleme“, sagt Schindler.

Noll hofft indes, „dass ich einen guten Tag erwische und dann wird es drauf ankommen, möglichst viele Kräfte zu sparen bis zum Anstieg, der ja nach ungefähr vier Kilometern beginnt. Da wird sich dann auch das Rennen entscheiden“, ist sich Noll sicher. „Er gehört auch dieses Jahr zu den Topfavoriten“, weiß auch Bitzer.

Dazu zählt auch Pascal Brobeil vom TSV Geislingen. „Nachdem ich letztes Jahr etwas schwerfällig den Berg hochgelaufen bin, möchte ich dieses Jahr wieder unter 33 Minuten oben ankommen“, gibt der Vierte der vergangenen Auflage zu verstehen. Es gelte aber auch, „dieses Event zu genießen, weil es doch jedes Jahr ein Highlight ist, dort hochzurennen“, so der Geislinger weiter.

Mental entscheidend sei der Brielhof. „Da ist es wichtig, noch Körner zu haben, da geht das Rennen erst richtig los“, weiß Brobeil. „Und natürlich die letzten Meter an der Burg entlang, bevor es am Kassenhäuschen vorbei nach oben geht. Da tut es noch mal richtig weh.“

Ebenfalls ein Anwärter auf die vorderen Plätze ist Simon Friedrich vom TSV Straßberg. „Mal sehen, was so geht“, sagt Friedrich vage und wird dann doch etwas konkreter: „Berglauf liegt mir, da ich in einer bergigen Umgebung trainiere.“ Auch hinsichtlich der Platzierung hat er schon konkrete Vorstellungen. „Ein Top-Ten-Rang ist auf jeden Fall drin, es kommt aber auch darauf an, wer sonst noch kommt“, sagt der 29-Jährige.

Bis heute 23.59 Uhr können sich die Läufer noch anmelden. Auch am Renntag sind noch Nennungen möglich. „Viele haben den Lauf schon eingeplant, warten aber noch wegen der Erkältungswelle ab oder machen einen Start von den Wetterverhältnissen abhängig“, weiß Bitzer. Die dürften am Sonntag besser sein als vergangenes Jahr.

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