Heimatkundler auf Spuren der „Wüste“

Bisingen, 11.07.2018

Heimatkundler auf Spuren der „Wüste“

Die Gäste und Mitglieder der Vereinigung informierten sich bei einer Fahrradexkursion über das Ölschieferprojekt.

 

Sehr gut angekommen ist bei den Mitgliedern und Gäste der Heimatkundlichen Vereinigung die Fahrradexkursion zu den Stätten des Unternehmens „Wüste“ in Engstlatt und Bisingen. Dr. Karl Kleinbach vom Gedenkstättenverein KZ-Bisingen und Dr. Michael Walther vom Arbeitskreis Wüste stellten die Tour zusammen.

Heimatkundler informieren sich bei einer Fahrradexkursion über das Unternehmen Wüste.
Heimatkundler informieren sich bei einer Fahrradexkursion über das Unternehmen Wüste. Foto: Privat

Eine Einleitung gab Dr. Walther bei den Stelen im Ried, bevor es weiter ging zur ehemaligen Transformatorenstation. Dr. Kleinbach erläuterte viele Bodenfunde, die im Ried ans Tageslicht gekommen sind. Hier befand sich das Wüste-Werk 3 zum Ölschieferabbau. Die Teilnehmer lernten dabei auch die Herangehensweisen der Aufarbeitung eines solchen Projekts kennen, das im Sommer 1944 begonnen hatte und im Frühjahr 1945 beendet wurde. Sehr anschaulich war für die Gäste der Besuch im Museum in Bisingen, bevor es zu weiteren Stationen des ehemaligen Ölschiefergeländes ging. Der Geschichtslehrpfad machte die Ausmaße des Unternehmens Wüste für die Ausflügler eindrücklich sichtbar.

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