Zollernalbkreis, 12.03.2018

Über 20 Einbrüche in Schulen: Polizei nimmt vier Verdächtige im Zollernalbkreis fest

Die Staatsanwaltschaft wirft vier Beschuldigten eine Serie von Einbrüchen in Schulen vor. Sie richteten einen Schaden von über 100.000 Euro an.

von Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft  

Am 18. November – möglicherweise auch schon zuvor – begann eine Serie von Einbrüchen in Schulen. Im Rhythmus von ein bsi zwei Wochen schlugen die Täter zu. Betroffen waren die Landkreise Tübingen, Reutlingen, Zollernalb, Freudenstadt und Sigmaringen. Der verursachte Sachschaden beläuft sich auf über 100.000 Euro, der Gesamtwert des Diebesgutes auf über 20.000 Euro.

Über 20 Einbrüche – die Hälfte im Zollernalbkreis

Wie Staatsanwalt Markus Engel auf Anfrage des ZOLLERN-ALB-KURIER mitteilt, werden den Tatverdächtigen über 20 Einbrüche vorgeworfen – rund die Hälfte davon im Zollernalbkreis. Es ist nicht ausgeschlossen, dass noch mehr Einbrüche auf das Konto der Beschuldigten gehen könnten: „Die Ermittlungen dauern ja noch an“, erklärt Engel.

Um die Täter ermitteln und die Tatserie möglichst schnell beenden zu können, wurden durch die Staatsanwaltschaft Hechingen und die Kriminalpolizeidirektion Rottweil die Ermittlungen bezüglich aller Fälle im Rahmen eines Sammelverfahrens zentral übernommen und umfangreiche verdeckte Ermittlungen aufgenommen, welche über mehrere Wochen andauerten. In die Ermittlungen waren auch das Polizeipräsidium Reutlingen und die Polizeireviere Balingen und Hechingen eingebunden.

Haftbefehl gegen vier Tatverdächtige

Im Verlauf der intensiven Ermittlungen ergab sich der Verdacht, dass die Taten von einer Bande aus mindestens vier Personen begangen wurden. Anfang März konnte die Staatsanwaltschaft Hechingen beim Amtsgericht Hechingen Haftbefehle gegen vier Beschuldigte im Alter von 22, 24, nochmals 24 und 27 Jahren und mehrere Durchsuchungsbeschlüsse erwirkt werden. Alle Beschuldigten wohnen im Zollernalbkreis.

Die Haftbefehle wurden am 8. März unter Einsatz von polizeilichen Spezialkräften vollstreckt. Es wurden mehrere Wohnungen durchsucht. Alle Beschuldigten konnten angetroffen und festgenommen werden. Sie wurden im Anschluss der zuständigen Haftrichterin des Amtsgerichts Hechingen vorgeführt, welche die Haftbefehle in Vollzug setzte. Die Beschuldigten wurden danach in verschiedene Justizvollzugsanstalten verbracht. 

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