Schlag gegen internationalen Waffenhändlerring – Ermittlungen auch im Zollernalbkreis
Die Polizei Vorarlberg überträgt die Pressekonferenz live auf Facebook.
Die Polizei Vorarlberg überträgt die Pressekonferenz live auf Facebook. Foto: Screenshot
Die Polizei Vorarlberg überträgt die Pressekonferenz live auf Facebook.
Die Polizei Vorarlberg überträgt die Pressekonferenz live auf Facebook. Foto: Screenshot

Bregenz/Zollernalbkreis, 07.03.2018

Schlag gegen Waffenhändlerring – Ermittlungen im Zollernalbkreis

Der Polizei ist ein Schlag gegen den grenzüberschreitenden, illegalen Waffenhandel gelungen. Auch im Zollernalbkreis gab es Ermittlungen. 

An dem Ermittlungserfolg waren Polizeibehörden aus vier Staaten – Frankreich, Schweiz, Österreich und Deutschland – beteiligt. Kriminalpolizeiliche Maßnahmen im Zuge der Ermittlungen wurden anfänglich im Zollernalbkreis, hauptsächlich dann aber in Raum Ludwigsburg und auch in Stuttgart und Nürnberg getroffen.

Die Polizei Vorarlberg hat um 11 Uhr eine Pressekonferenz angekündigt, die live auf ihrer Facebook-Seite übertragen wird und die wir dann an dieser Stelle verlinken werden.

 

Zusammenfassung der Pressekonferenz

Mehrere hundert Waffen, eine Vielzahl an Munition und Bargeld im fünfstelligen Bereich haben Polizeibeamte im vergangenen November in Baden-Württemberg und Vorarlberg sichergestellt. Das erklärten Polizei und Staatsanwaltschaft beider Länder bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Bregenz.

Einer der Haupttäter soll vom französischen Toulouse aus agiert haben. Mindestens eine Kontaktperson der mutmaßlichen Waffenhändler, die nach ihrer Festnahme inzwischen wieder auf freiem Fuß sind, ist im Zollernalbkreis beheimatet, weshalb auch die Kriminalpolizei Rottweil und die Staatsanwaltschaft Hechingen von Beginn an in die Ermittlungen und in Folge dessen auch an Hausdurchsuchungen involviert waren.

Wie die Vertreter von Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, handelte es sich bei den überwiegend in den Großraum Stuttgart/Ludwigsburg geschmuggelten Waffen überwiegend um Jagdwaffen. Die Taten stünden in keinerlei Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten. In das Waffenhandelnetzwerk waren offensichtlich türkische, deutsche und österreichische Staatsbürger involviert. Klaus Irion

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Kriminalität, Polizei.

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